Integrierte Versorgung -ein Managed Care Ansatz in Deutschland



Im folgenden finden Sie einen Beitrag zum Thema Integrierte Versorgung und Managed Care, der als Projektarbeit im April 2004 im Rahmen einer Fortbildung im Gesundheitsmanagement von Elif Leyla Özyurt (Ärztin, z.Zt. im Medizin Controlling für eine Unternehmensberatung tätig) und Anja Schwiedernoch (Juristin, z.Zt. in der Verwaltung eines Krankenhauses im Bereich Qualitätsmanagement tätig) erarbeitet wurde. Gerne stellen wir Ihnen diese Arbeit unter Hinweis auf unser Urheberrecht (s.u.) zur Verfügung.

Seit der Erstellung dieser Arbeit haben wir die aktuelle Entwicklung in diesem Themengebiet weiter verfolgt.

Sollten Sie Interesse an einem Vortrag oder Anregungen bzw. Kritik zu dem vorliegenden Beitrag haben, wenden Sie sich bitte an folgende Adresse: iv@henrikbecker.de Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht auf alle Anfragen und Anmerkungen sofort reagieren können.

(Aus dem Vorwort:) Alle reden von integrierter Versorgung, sie wird sogar als »die Versorgungsform der Zukunft« betitelt. Die Akteure im Gesundheitswesen wissen: Es geht um Kooperation und um den Aufbruch sogenannter verkrusteter Strukturen. Es geht um Verträge, die geschlossen werden können, sollen oder künftig vielleicht sogar müssen, wenn man den Anschluss nicht verlieren will. Allgemein herrscht jedoch große Unsicherheit, was genau das eigentlich sein soll, wie sich die integrierte Versorgung von bereits bestehenden kooperativen Versorgungsformen unterscheidet, welche Vorraussetzungen hierfür gelten, wer also daran teilnehmen kann, wie die Vergütung bzw. die Finanzierung insgesamt erfolgen und so weiter.

Je mehr man hinter die Kulissen blickt, desto klarer wird, dass für die meisten diesbezüglich gar nichts klar ist und dass sich die Fragezeichen mehren und immer größer werden, je konkreter man daran denkt, selbst an einer integrierten Versorgung teilzunehmen, bzw. sie zu initiieren.

An dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an. Sie wird zwar weder alle denkbaren Fragen zur integrierten Versorgung beantworten können, noch stellt sie den Anspruch wissenschaftlich korrekt oder juristisch gesehen »richtig« zu sein, noch kann sie dem Einzelnen die Verantwortung abnehmen, sich mit anderen Leistungsanbietern und den Kassen in Verbindung zu setzen und selbst für ihn geeignete Strukturen auszuhandeln. Diese Arbeit wagt lediglich den Versuch, anhand von zusammengetragener Informationen aus Literatur, Diskussionen und Vorträgen aber auch durch Gesetzesauslegung ... die Materie so aufzubereiten, dass die wichtigsten Grundzüge der Integrierten Versorgung verständlich werden, häufig auftretende Fragen beantwortet und die wichtigsten Chancen und Risiken dargelegt werden. Sie möchte einen Überblick vermitteln, der Grundlage für eigene Überlegungen und Diskussionen bieten kann.


Grundsätzliche Fragen, die hier behandelt werden sollen, sind:


Das Grundkonzept der integrierten Versorgung und die damit verbundenen, soeben aufgeführten Fragen lassen sich leichter verstehen, wenn man beachtet, dass ähnliche Konzepte - wenn auch unter anderem Namen - bereits gelebt werden. Vorreiter der gesetzlichen Regelung zur integrierten Versorgung sind nämlich, neben den auch bereits in Deutschland wachsenden Ärztenetzen, sogenannte Managed Care Konzepte, wie es sie beispielsweise in den USA gibt. ... Im Folgenden soll daher, nach einem kurzen Überblick über die derzeitige Situation im deutschen Gesundheitswesen, zunächst ein Blick auf den Begriff Managed Care und damit verbundene Konzepte geworfen und auf Grundlage dieses Verständnisses das „Deutsche Managed Care Modell Integrierte Versorgung“ beleuchtet werden.

Die vollständige Arbeit finden Sie als PDF-Datei hier: Integrierte_Versorgung_Schwiedernoch_Oezyurt.pdf

Urheberrechtlicher Hinweis:

Diese Arbeit wurde im Rahmen einer Fortbildung erstellt und unterliegt dem Urheberrecht.

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Vorgeschlagene Zitierweise: „Integrierte Versorgung – ein Managed Care Ansatz in Deutschland; Schwiedernoch, Özyurt; Köln, 2004; iv.henrikbecker.de