Sie erreichen die Einstellungen für J-Pilot über das Menü per Datei|Einstellungen. Dieser Dialog enhält 4 Reiter, die im Folgenden erläutert werden.
Zunächst können Sie hier den Zeichensatz auswählen. Für Deutsch sind sie auch mit dem englischen Zeichensatz gut beraten.
Wählen Sie das für Sie zutreffende Datumsformat im Feld " Datumskurzformat" aus. Treffen Sie außerdem eine Wahl für das normale " Datumsformat" und das " Zeitformat".
Achtung: Es kann unter bestimmten Umständen sein, dass das Fenster flickert, wenn eine neue Zeit in zu kurzen Abständen angezeigt wird. Daher kann es Sinn machen, ein Zeitformat zu wählen, bei dem die Sekunden nicht angezeigt werden, um diese Irritationen zu minimieren.
Wählen Sie außerdem den ersten Tag der Woche in der Option " Erster Wochentag ist". Beim nächsten Aktualisieren des Kalenders werden sodann die Wochen beginnend mit diesem Tag dargestellt.
Auf diesem Reiter können Sie zunächst die oben schon angesprochenen Farbdateien auswählen. Beachten Sie, dass eine Veränderung dieser Einstellung erst dann wirkt, wenn J-Pilot erneut gestartet wird.
Der PILOTPORT kann auch an dieser Stelle eingestellt werden. Damit teilen Sie J-Pilot mit, an welcher seriellen Schnittstelle sich die PalmPilot HotSync-Schale befindet. Wenn Sie hier keine Einstellung vornehmen, dann wird die PILOTPORT-Umgebungsvariable benutzt. Wenn auch mit dieser kein Wert gesetzt wird, so wird auf die Default-Einstellung /dev/pilot zurückgegriffen.
Darunter können Sie die Geschwindigkeit der seriellen Schnittstelle angeben. Achtung: einige Rechner arbeiten nicht zuverlässig mit Raten über 9600. Grund: unbekannt, aber in der PC-Hardware zu suchen.
Folgend besteht die Möglichkeit, die Anzahl der im Verzeichnis
~/.jpilot/ anzulegenden Backups einzustellen. Siehe dazu auch
den Punkt
Backup
.
Die letzten beiden Optionen ermöglichen es Ihnen, einzustellen, ob gelöschte Einträge angezeigt werden sollen und veränderte gelöschte Einträge angezeigt werden sollen. Wenn diese Optionen eingeschaltet werden, so werden die entsprechenden Einträge mit einer anderen Farbe hinterlegt. Dies kann unter Umstängen irritierend wirken.
Wichtig ist sicher auch der Knopf " DateBk 3/4 Tags unterstützen" , mit dem die Unterstützung der neuen und erweiterten Kalenderfunktionen eingeschaltet wird. Diese ermöglichen unter anderem sog. " Floating Events" .
Was dahinter steckt: In den neuen Kalenderversionen gibt es erweiterte Event-Typen, die anhand der ersten Zeile der Notiz eines Kalendereintrages erkannt werden. In einem solchen Falle finden sich in der ersten Zeile Angaben wie " ##f" oder " ##c" . Wenn diese für Datenmüll gehalten werden und daher der Vernichtung durch den Benutzer zum Opfer fallen, können wichtige Informationen und/oder Funktionen verloren gehen.
Wenn Sie also diese Funktionalität wünschen, schalten Sie hier die Unterstützung ein.
Hier nehmen Sie die Einstellungen im Zusammenhang mit der Alarmfunktion vor.
Wenn Sie die Einstellung " Meldungsfenster für Terminerinnerungen anzeigen" anklicken, dann wird bei einem Alarm ein Fenster auf dem Bildschirm aufgemacht, das Sie über den Alarm informiert. Normalerweise ist dies das probate Vorgehen.
In besonderen Situation kann es allerdings auch besser sein, neben/statt dem Meldungsfenster einen Befehl auszuführen. Diese Möglichkeite haben Sie unterhalb davon. Stellen Sie hier zunächst ein, ob ein Befehl ausgeführt werden soll (Dies kann zusammen mit oder alternativ zu dem Meldungsfenster eingestellt werden.)
ACHTUNG: Einen Shell-Befehl auszuführen kann gefährlich sein. Informieren Sie sich hierzu unbedingt an geeigneter Stelle.
Bei den Einträgen, die ein Prozentzeichen enthalten, handelt es sich um Platzhalter, die bei Ausführung des Befehls durch die korrespondierenden Werte von J-Pilot ersetzt werden. Z.B. wird aus " echo %t" eine " echo 17:56".
Im Reiter " Conduits" können Sie anwählen, welche Anwendungen beim Abgleich synchronisiert werden.